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Mehrere Wallboxen für eine Fahrzeugsammlung planen

Eine Sammlung mit mehreren Elektrofahrzeugen braucht nicht automatisch für jeden Stellplatz dauerhaft maximale Ladeleistung. Die bessere Ausgangsfrage lautet, wie viel Energie bis zum nächsten Einsatz wirklich nachgeladen werden muss.

Redaktion: Collector Spaces RedaktionStatus: publishedReview: Collector Spaces Redaktion · ElektroquellenreviewGeprüft: 2026-09-27

Hausanschluss und Netzbetreiber zuerst klären

Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass Ladeeinrichtungen bis 11 kW vor der erstmaligen Nutzung beim Anschlussnetzbetreiber anzumelden sind und Ladeeinrichtungen oberhalb von 11 kW dessen Zustimmung benötigen.

Für mehrere Ladepunkte sollte diese Abstimmung vor der Festlegung von Stückzahl und Spitzenleistung erfolgen.

Lastmanagement statt Vollleistung für jeden Stellplatz

Der ADAC unterscheidet statisches und dynamisches Lastmanagement. Dynamische Systeme berücksichtigen zusätzlich den aktuellen Gebäudeverbrauch und verteilen die verbleibende Leistung auf die Fahrzeuge.

Für Automotive Spaces mit Klima, Hebetechnik oder Werkstattverbrauchern ist das besonders relevant.

Erweiterbarkeit im Rohbau vorbereiten

Leerrohre, Montageflächen und Datenanbindung können weitere Ladepunkte vorbereiten, auch wenn zunächst nur wenige Wallboxen installiert werden.

Damit lässt sich die Sammlung später erweitern, ohne fertige Oberflächen wieder zu öffnen.

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Quellen

  1. ADAC: Wallbox mit Lastmanagement: So können Elektroautos gleichzeitig laden

    Geprüft 2026-09-27 · Geltung: Grundlagen zu statischem und dynamischem Lastmanagement für mehrere Ladepunkte

  2. Bundesnetzagentur: Netzanschluss – Ladeeinrichtungen

    Geprüft 2026-09-27 · Geltung: Aktuelle Hinweise zum Netzanschluss privater Ladeeinrichtungen in Deutschland

  3. Bundesnetzagentur: Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen

    Geprüft 2026-09-27 · Geltung: Aktuelle Regeln für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach §14a EnWG