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Druckluft in der privaten Werkstatt planen

Druckluft ist für Reifenfüllung, Schlagschrauber und bestimmte Reinigungs- oder Werkzeugaufgaben praktisch. Sie bringt aber auch Geräusch, Schläuche und Kondensat in den Raum.

Redaktion: Collector Spaces RedaktionStatus: publishedReview: Collector Spaces Redaktion · WerkstattquellenreviewGeprüft: 2026-09-27

Werkzeuge statt Kesselgröße als Ausgangspunkt

Benötigter Volumenstrom und Betriebsdruck hängen von den angeschlossenen Werkzeugen und deren Gleichzeitigkeit ab. Die Kompressorauswahl sollte deshalb aus dem realen Werkzeugbestand und nicht aus einer pauschalen Literzahl abgeleitet werden.

Druckluftwerkzeuge können sehr laut sein

Die DGUV nennt für das Ausblasen von Teilen mit Druckluftpistolen im gewerblichen Kontext typische sehr hohe Geräuschpegel. Auch Schlagschrauber zählen zu den lauten Werkstattverfahren.

Kompressorstandort und Nutzung sollten deshalb akustisch mitgeplant werden.

Feste Leitungen reduzieren lose Schlauchwege

Mehrere sinnvoll platzierte Abgänge können verhindern, dass lange Schläuche quer durch Fahrzeug- und Laufwege geführt werden. Aufroller oder Wandpunkte sollten so liegen, dass Fahrzeuglack und Felgen nicht durch schleifende Leitungen gefährdet werden.

Kondensat und Wartung mitdenken

Kompressoren und Druckluftsysteme erzeugen beziehungsweise sammeln je nach Betrieb Feuchtigkeit. Entwässerung, Filter und Wartungszugang sollten deshalb in Technikzone und Leitungsführung berücksichtigt werden.

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Quellen

  1. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: DGUV Regel 109-009 – Fahrzeuginstandhaltung

    Geprüft 2026-09-27 · Geltung: Anerkannter Stand der Technik und Arbeitsschutz für gewerbliche Fahrzeuginstandhaltung · Gewerblicher Arbeitsschutzkontext; die Anforderungen werden nicht pauschal als Privatpflicht dargestellt.